Aktuelles

23.10.2020 19:30 Uhr

Der Kameradschaftsabend  ist auf Grund der derzeitigen Corona-Situation abgesagt

15.11.2020, 10:15 Uhr

Volkstrauertag, Gottesdienst und Totenehrung mit Fahne

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seit 20.10.2013

Fahrzeugweihe der neuen Fahrzeuge der Feuerwehr und der Gemeinde

Am 27.04.2014 nahmen wir mit der Fahnenabornung und 6 Mitgleiedern an der Kirche, der Fahrzeugweihe und dem anschließenden Festzug zum Feuerwehrhaus teil. Nach dem Festzug gab es im Feuerwehrhaus Mittagessen und ein gemütliches Zusammensein mit der Pollinger Musikkapelle.

 

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Bilder : Heinz Gastager                                                                                      Zurück           

Fahnenweihe des Soldaten- Reservisten-und Kameradschaftsvereins Diessen

Ein kleiner Pollinger Verein  zeigt Geschlossenheit.

 

27.07.2014 in der Frühe um 08.00 Uhr!

14 Leute des Veteranen und Reservistenvereins Polling treffen sich am Maibaum, um mit dem Bus der Fa. Ortner nach Diessen am Ammersee zu fahren. Hier nehmen sie an der Fahnenweihe  des dortigen Vereines teil.

 

Schnell ist die Fahne verladen und schon beginnt die kurze Anreise. Die Anmeldung und die Besorgung der Festzeichen geht sehr rasch. Wir waren ja von Dieter Spindler angemeldet und so ging alles reibungslos. Wir erhalten die Nummer 31.

 

Ein paar mitgereiste Frauen stärken sich noch im Kirchen-Kaffee mit Kaffe und Kuchen, ehe es gemeinsam in das wunderschöne Marienmünster geht.

 

Alle von uns finden  Platz und fast pünktlich um 10.00 Uhr beginnt der Einmarsch der Geistlichkeit, allen voran H.H. Pfarrer Schneider, und der ca. 56  Fahnenabordnungen, welche sich rund um den Altar aufstellen. Ein erhabenes und farbenfrohes Erscheinungsbild. Und dann wird von kleinen Kindern die neue Fahne  auf einem Holzgestell herein getragen. Eine sehr, sehr feierliche Messe, beginnt,  in deren Verlauf die Fahne gesegnet und die Ehrenbänder verteilt werden. Fast zum Schluss wird die alte Fahne mit den „alten Fahnenträgern“ mit dem Lied „ Ich bete an die Macht der Liebe“,  feierlich aus der Kirche verabschiedet.

Nach Kirchenende erfolgt die Aufstellung zum Festzug. Hinter uns geht der Trommlerzug aus Traubing der uns den richtigen Gleichschritt finden lässt. Und so erreichen  wir das Festzelt unten am See. Alle Bediensteten  bemühen sich um die Verköstigung der Gäste. Manches  klappt nicht reibungslos ---- verständlich bei der Menge der Festgäste.

Die Fahnenabordnungen stehen rund um die Bühne als mit der Bayernhymne die Verbundenheit zu unserem schönen Land aufgezeigt wird. Im Verlaufe des Nachmittags erhielten wir noch ein Erinnerungsband, welches bei den Fahnen aufbewahrt wird.

Pünktlich um 15.00 Uhr erfolgt die Rückreise. Ein schöner, besinnlicher aber auch lustiger und interessanter Tag war beendet.

 

Kurt Fuchs

 

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Bilder : Heinz Gastager, Anja Bach

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Volkstrauertag 19.11.2014

Ein Dorf  denkt an die Gefallenen – 100 Jahre Beginn des 1. Weltkrieges.

 

Beginnen will ich diesen Bericht mit einer traurigen französischen Karikatur aus dem Jahre 1918. Eine Frau mit schwarzer Stola kniet vor einem schlichten Holzkreuz. Darauf der französische Stahlhelm ihres Mannes. Ein Kind kniet neben der Frau und dreht sich fragend zur Mutter: „Weiß Papa, dass wir gewonnen haben?“

Diese Karikatur zeigt deutlich den Wahnsinn des 1. Weltkrieges, den letztlich die Franzosen gewannen, der aber in Wirklichkeit doch keinen Sieger kannte.

 

Als am 02.08.1914 der deutsche Leutnant Albert Meyer und der französische Korporal Jules-Andre Peugot, beide um die 20 Jahre alt, bei einem Feuergefecht als 1. starben, begann die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. 10 Millionen Soldaten aus 40 Nationen kämpften erbittert, nun mit dem Einsatz moderner Tötungsmaschinen, gegen- einader. Bis zu den Knien  standen sich Deutsche und Franzosen- oft nur 30Meter voneinander entfernt- in Munitionsresten und Leichenteilen, Wasser und Kot gegenüber und schlachteten sich gegenseitig ab. Auch Soldaten aus dem Königreich Bayern haben damals im Elsass gekämpft. Tausende sind grauenvoll gestorben. Unter ihnen auch 39 junge Männer aus unserem kleinem  Ort Polling. Damals hatte Polling ca. 970 Einwohner, davon wurden 108 junge Männer eingezogen, 39 davon fielen.

 

Am 16.11.2014, am Volkstrauertag, gedachte die Gemeinde aller gefallenen Soldaten, vor allem auch derjenigen aus dem 1. Weltkrieg.

Im Vorfeld fertigte Dieter Spindler 39 Birkenkreuze mit dem Namen der Gefallenen an. Das Holz spendierte Maier Karl. Am Samstag wurden die Kreuze am Brunnen beim Leichenhaus von Dieter Spindler und Gastager Heinz montiert und Frau Gastager stellte auf einem schwarzen Tuch mehrere Grabkerzen auf.

 

Herr Pfarrer Weber, die 1. Bürgermeisterin Felicitas Betz und die Vorstände von Feuerwehr, Trachten-  Schützen- und Musikverein fanden die Planung sehr gut. Und so konnte die Gedenkfeier starten.

 

Herr Pfarrer Weber hielt den Gedenkgottesdienst. Dann gingen alle gemeinsam zum Friedhof. Voran marschierte der Trommlerzug des Trachtenvereins, ihm folgte der Musikverein mit dem Dirigenten Bernd Schuster, dann die Fahnen der Feuerwehr, des Trachten- Schützen- und Veteranenvereins. Anschließend ging die Geistlichkeit. Daran anschließend die Kranzträger der Feuerwehr für die Gemeinde Polling und daneben Jörg und Robert Westheide,

zwei noch aktive Bundeswehrangehörige, für den Veteranen und Reservistenverein. Die Kranzträger präsentierten sich alle in ihrer Uniform.

Weiter folgten die 1. Bürgermeisterin, die Vereinsvorstände und die übrigen Kirchenbesucher.

 

Der respektable Zug setzte sich mit den Trommlern, vorbei an den Birkenkreuzen, in Richtung Kriegerdenkmal in Bewegung. Hier hielt Pfarrer Weber die kirchliche Feier ab, musikalisch umrahmt vom Musikverein Polling. Danach hielt die 1. Bürgermeisterin Felicitas Betz  eine sehr schöne und eindrucksvolle Rede mit anschließender Kranzniederlegung. Diese erfolgte unter einem Trommelwirbel.

Nun senkten  sich, auf Kommando, zum Gedenken an alle Opfer die Fahnen und das Lied „ich hatte einen Kameraden“ ließ den Gedanken freien Lauf. Als die 2. Strophe noch von einem Trommelwirbel begleitet wurde, bekam wohl mancher Besucher eine leichte Gänsehaut. Mit einem letzten Lied des Musikvereins war diese eindrucksvolle Feier beendet.

 

Kurt Fuchs

 

Übrigens: Herr Pfarrer Weber fand diese Feier auch sehr schön und  wäre mit einer Wiederholung im nächsten Jahr einverstanden.    

 

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Bilder : Heinz Gastager, Dieter Spindler

                        

Weihnachtsfeier am 19.12.2014

19.12.2014. 19:00 Uhr Weihnachtsfeier beim Neuwirt

Nach der Begrüßung von 20 Mitgliedern mit ihren Ehefrauen durch Kurt Fuchs gab es Essen.

Anschließend spielte die „Ettinger Stubnmusi“ mit Andrea Nudlbichler, Sofie Albrecht und Leni Rode besinnliche Weihnachtslieder und Kurt Fuchs erzählte einige Weihnachtsgeschichten.

Nach einem gemeinsam gesungenen „Stille Nacht, Heilige Nacht“ gab es noch eine Überraschung.

Rosi und Kurt Fuchs wurden von der Vorstandschaft zu ihrer Goldhochzeit mit einem Freßkorb überrascht. Danach ging es zum gemütlichen Teil über.

 

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Bilder : Heinz Gastager

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